ACRONIA 2026

Tabea Pecher

Mein Name ist Tabi,
ich liebe es und freue mich immer meine Begeisterung für Acroyoga und Bewegung zu teilen!
Außerdem freue ich mich Räume zu öffnen, in denen alle gesehen, gehört und gehalten sind! In denen echte und tiefe Verbindung entsteht und Menschen einfach sein können, wie sie sind :)


Beiträge

07.08
16:30
90min
Queer Connect: Raum für Community & Begegnung
Tabea Pecher

ENGLISCH BELOW

Ein Space für queere Menschen – und alle, die sich als Teil der Community fühlen.

Die Intention ist, sich entspannt und locker zu begegnen, Community zu erleben, sich zu vernetzen und sich kennen zu lernen.

Ein Ort, dan dem wir entspannt Wünsche und Gedanken, Erwartungen, Sorgen aber natürlich auch die Vorfreude zum Festival teilen können. Ein safer space um gemeinsam anzukommen und gesehen zu werden. Damit wir alle zusammen die Magie, Freude und Energie der Acronia in vollen Zügen genießen können.

ENGLISCH VERSION

A space for queer people — and anyone who feels part of the community.

The intention is to meet in a relaxed and informal setting, experience community, network, and get to know each other.

A place where we can relax and share our wishes, thoughts, expectations, concerns, and, of course, our anticipation for the festival. A safe space to arrive together and be seen. So that we can all enjoy the magic, joy, and energy of Acronia to the fullest.

7 Lunar
Love Garden
08.08
14:00
90min
Gender Roles & Body Diversity im Acro – Austausch, Bewusstsein & Community-Werte
Carolin, Tabea Pecher

ENGLISCH BELOW

Dieser Workshop ist ein offener Gesprächsraum zu Geschlechterrollen, Körperbildern und unbewussten Annahmen im Acro-Kontext. Alle Menschen sind willkommen – ganz ausdrücklich auch diejenigen, die denken: „Hä? Warum braucht man das überhaupt?“ Genau diese Perspektiven sind wertvoll für die Diskussion.

Worum geht’s?
Acro ist oft geprägt von impliziten Rollenbildern (Base = groß/stark/männlich, Fly = klein/weiblich) und (hetero-)normativen Körpervorstellungen. Viele dieser Vorstellungen tragen wir unbewusst mit uns herum – meist ohne böse Absicht.

Wir wollen gemeinsam hinschauen: neugierig, ehrlich und ohne Schuldzuweisungen. Denn diese Annahmen beeinflussen,

  • wer sich traut, welche Rolle auszuprobieren
  • wer sich sichtbar fühlt
  • wer sich ausgeschlossen oder unsicher fühlt
  • wie wir miteinander kommunizieren und lernen
  • und wie inklusiv unsere Community tatsächlich ist

In der Praxis zählt oft, welcher Körper als „passend“ wahrgenommen wird, statt wer mehr Erfahrung, Können oder Interesse an einer Rolle hat. Das benachteiligt nicht nur viele Menschen, sondern kann auch die Sicherheit beeinflussen und macht unsere eigentlich offene und bunte Community oft unbewusst heteronormativ geprägt.

Mögliche Themen

  • Welche Annahmen haben wir über Geschlecht, Körper, Kraft, Gewicht, Größe und Rollenverteilungen?
  • Welche Hürden erleben Menschen (z.B. wegen Körperform, Geschlecht, Erfahrung, Sprache, Selbstvertrauen oder Behinderung)?
  • Welche Erfahrungen haben wir gemacht – stärkende wie frustrierende?
  • Wie können wir Acro-Räume offener, sicherer und spielerischer für mehr Menschen gestalten?

Atmosphäre & Rahmen

  • Der Raum soll freundlich, respektvoll und entspannt sein – auch wenn das Thema wichtig ist.
  • Es geht nicht um Anschuldigungen, Bloßstellen oder moralische Überlegenheit, sondern um Austausch, Zuhören und gemeinsames Bewusstwerden.
  • Du musst nichts perfekt formulieren oder „richtig“ denken – eine neugierige, respektvolle und wertschätzende Haltung reicht völlig aus.

Ziel ist Bewusstsein und Verständnis, nicht zwingend Einigkeit.

Am Ende möchten wir gemeinsam einen Verhaltenskodex für Acro entwerfen:

  • Wie wollen wir miteinander trainieren, sichern, unterrichten und Rückmeldung geben?
  • Welche Prinzipien unterstützen echte Wahlfreiheit in Rollen und Körpern?
  • Welche Werte wünschen wir uns für eine respektvolle Acro-Kultur?

Der Kodex soll ein lebendiges Dokument sein – ein Startpunkt für bewusstere, inklusivere Acro-Räume auf unserer Acronia und darüber hinaus.

ENGLISCH VERSION

Gender Roles & Body Diversity in Acro – Conversation, Awareness & Community Values

This workshop is an open discussion space about gender roles, body images, and unconscious assumptions in acro. Everyone is welcome – especially those who think: “Wait, why do we even need this?” These perspectives are an important part of the conversation.

What is this about?
Acro is often shaped by implicit role models (base = big/strong/male, flyer = small/female) and (hetero-)normative body ideals. Many of these ideas live in us unconsciously – usually without bad intentions.
We want to look at this together: with curiosity, honesty, and without blame. These assumptions influence

  • who feels confident trying certain roles
  • who feels visible and seen
  • who feels excluded or unsafe
  • how we communicate and learn together
  • and how inclusive our community really is

In practice, what often matters most is which body is seen as “suitable,” rather than who has more experience, skills, or interest in a role. This not only disadvantages many people, it can also affect safety and unintentionally makes our colorful, open community quite heteronormative.

Possible topics

  • What assumptions do we have about gender, bodies, strength, weight, size, and role distribution?
  • What barriers do people experience (e.g. body size, gender, experience, language, confidence, disability)?
  • What experiences have we had – empowering or frustrating?
  • How can we create acro spaces that are more open, safe, and playful for more people?

Atmosphere & Framework

  • The space is meant to be friendly, respectful, and relaxed – even though the topic is important.
  • This is not about accusations, calling out, or moral superiority, but about sharing, listening, and becoming more aware together.
  • You don’t need perfect wording or the “right” opinions – curiosity and a respectful attitude are enough.
    The goal is awareness and understanding, not necessarily agreement.

A Shared Code of Conduct
At the end, we want to co-create an Acro Code of Conduct:

  • How do we want to train, spot, teach, and give feedback?
  • Which principles support real choice in roles and bodies?
  • What values do we want for a respectful acro culture?

The code is meant as a living document – a starting point for more conscious and inclusive acro spaces at Acronia and beyond.

7 Lunar
Black Forest (Whips/Whipcarien/Whip-Flows)